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Seit Kindheit träumte ich
davon nach Andalusien zu reisen um die Königlich Andalusische Reitschule
in Jerez de la Frontera zu besuchen und das Kartäuser Gestüt
Yeguada de la Cartuja Hierro del Bocado in Jerez de la Frontera.
Der Zufall wollte es das wir
bei der Führung auf dem Gestüt Barbara Dietl kennen lernten, wir suchten
nach einem Pferd für eine Bekannte, die sich zeitgleich jedoch mit einer
anderen Gruppe in Andalusien aufhielt.
Barbara Dietl erzählte
uns von einer Privatinsolvenz von einem nahen Verwandten und das wir uns
diese Pferde unverbindlich anschauen könnten.
Wir fuhren hin und standen
in einer Herde von 20 Stuten und ein kleiner Hengst stand in einem
Paddock, für welche sich entscheiden? Mein Mann und ich fuhren stumm
zurück.
Wir berichteten unserer
Bekannten von den 20 Stuten und trafen uns mit ihr 2 Tage später und
fuhren mit ihr zur Weide. Eine Stute mit Schlitz im Ohr ging nicht mehr
von der Seite meiner Bekannten und schmuste die ganze Zeit mit ihr. So
war die erste Entscheidung gefallen, Exfala so heißt das Schlitzohr
sollte nach Deutschland zu Antje reisen.
"Was mit den anderen Pferden, wenn doch wenigstens die Fohlen nicht zum
Schlachter müssten".
Zurück in unserer Finca
angekommen, saßen mein Man und ich bei einem Glas Sherry und überlegten.
Dann sagte mein Mann, wir
haben bisher immer nur passiv Tierschutz geleistet, mal da und dort an
eine Organisation gespendet, nun können wir einmal aktiv Tierschutz
praktizieren. Also wir werden 2 Fohlen und den kleinen Hengst nehmen.
Dann riefen wir in Deutschland an um das notwendige mit den
Stallbesitzern zu klären ob wir mir 4 Pferden kommen können und um
direkt Werbung zu machen, falls sich noch jemand im Stall vielleicht
bereit erklären würde auch 1 Pferd zu nehmen.
Als alles geklärt war,
riefen wir Barbara Dietl an um die gute Nachricht zu verkünden, die
Freude war groß. Dann fragte Barbara welche 2 von den 3 Fohlen wir den
nehmen wollen, ups da war wieder der Klos im Hals.
Was nun, wir riefen meine
Mutter an, schilderten die Geschichte und sagten wir brauchen einen
Paten, sie überlegte nicht lange und bot sich als Patin an. So hatten
wir nun 1 Stute, 3 Fohlen und den Hengst schon mal in trockenen Tüchern.
Zurück in Deutschland
haben wir dann versucht alle möglichen Reiter-Adressen, die wir hatten
an zu mailen oder zu sprechen und anzufragen ob jemand Interesse an
diesen schönen Pferden hat.
Für einen Schimmelhengst
konnten wir ein neues Zuhause in der Nähe von Hannover vermitteln.
2 weitere Stuten konnten
wir in unseren Stall an eine Familie vermitteln.
Wir haben zwar nicht alle
vermitteln können aber zu mindest 8 Pferde.
Zwischenzeitig sind alle
Pferde alle in Deutschland angekommen und genießen ihr neues Leben.
Wir danken Barbara Dietl
sehr für ihren Einsatz und ihre Unterstützung bei allen Dingen ob die
Vorbereitung der Transportpapiere, der Gang zu Tierärzten und notwendige
Amtsgänge.
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